Eine Woche nach Trainingsunfall: Triathletin Julia Viellehner erliegt

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Julia Viellehner ist aus dem künstlichen Koma, in das sie die Ärzte nach einem Radunfall mit einem Lastkraftwagen in Italien versetzt hatten, nicht mehr aufgewacht. Sie verlor den Kampf um ihr Leben auf der Intensivstation eines italienischen Krankenhauses.

Winhöring / Cesena. Je mehr Tage vergehen, desto größer wird die Anteilnahme am Unfall-Schicksal von Julia Viellehner (31). "Hoffen wir das Beste", meldete sich auf Twitter sogar Ironman-Sieger Sebastian Kienle.

Sie war am vergangenen Montag nahe des Ortes Forli in Italien von einem Lastwagen erfasst und schwerst verletzt worden.

Derjenige, der derzeit am ehesten für Entwarnung sorgen könnte, hält sich zurück.

Dies teilte heute ihr Lebensgefährte und Trainer Thomas Stecher auf Viellehners Facebook-Seite mit: "Die letzten Tage waren lang und hart!" "Die letztendliche Summe der vielen schweren Verletzungen führten zu einem Zustand der mit ihrem weiteren Leben nicht vereinbar war", so Stecher. "Ihr Zustand ist für die Umstände weiterhin stabil", stellt Stecher fest, schränkt aber ein: "Eine Prognose über den weiteren Verlauf kann zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht abgegeben werden". In Stechers Post heißt es nur: "Informationen über Julias Verletzungen oder durchgeführte Behandlungen sind rein spekulativ!" Der LKW zog während des Überholmanövers wegen eines entgegenkommenden Autos nach rechts und fuhr Viellehner an, wobei diese schwer verletzt wurde.

Für die Familie ist der Tod der erfolgreichen Sportlerin ein weiterer schwerer Schicksalsschlag. Julia Viellehners Vater Johann und ihr Bruder Raphael verunglückten vor noch nicht einmal zweieinhalb Jahren bei einer Bergtour am Mount Cook in Neuseeland und gelten seither als verschollen. "Dieses Wochenende stehen wieder viele von euch an der Startlinie".

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