Sprudelwasser: Darum macht Kohlensäure dick

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Grund dafür sind bestimmte Hormone, die durch Kohlensäure angeregt werden.

An der palästinensischen Universität Birzeit bei Ramallah wurde in einem Versuchsexperiment mit Ratten die unschöne Nebenwirkung von Kohlensäure bestätigt. Diese Theorie lässt sich rund um die Welt beobachten: viel CO2 heißt auch viele Übergewichtige Bürger.

Dabei konzentrierten sich die Wissenschaftler besonders auf das Hormon Ghrelin, das unter anderem für die Appetitanregung zuständig und auch im menschlichen Hormonhaushalt vorhanden ist. Die neue Studie veröffentlichten sie nun - mit einem erstaunlichen Ergebnis.

Warum kann Sprudelwasser dick machen?

In einem ersten Schritt wurden männliche Ratten vier Untersuchungsgruppen zugeteilt.

Natürlich hat Wasser mit Kohlensäure nicht mehr Kalorien, als Wasser ohne Kohlensäure (nämlich Null!).

Ghrelin steht für Growth Hormone Release Inducing und bedeutet übersetzt so viel wie "die Wachstumshormonfreisetzung einleitend". Ghrelin ist ein appetitanregendes Hormon, das unser Hungergefühl fördert. Es steht schon seit längerem unter Verdacht, Adipositas - also Fettleibigkeit - zu fördern.

Die Studie wurde zunächst an Ratten, später an 20 Studenten durchgeführt. Während eine Gruppe mit Kohlendioxid versetztes Wasser zu trinken bekam, gab man der anderen lediglich Leitungswasser.

Kohlendioxid sorgt im Wasser dafür, dass es sprudelt - und im Körper bewirkt es, dass mehr von dem Hungerhormon 'Ghrelin' produziert wird.

Wie kann ich dem Dickmacher entkommen?

Schließlich werden Kohlenhydrate im Körper in Fett umgewandelt, wenn wir zu viel davon essen oder trinken. So sind neben Sprudelwasser auch alle Schorlen und Softdrinks betroffen, die Kohlensäure enthalten.

Es stellte sich offenbar heraus, dass Ratten, die kohlenstoffdioxidhaltige Flüssigkeiten konsumiert hatten, im Laufe des Jahres schneller an Gewicht zunahmen als solche Ratten, denen stilles Wasser verabreicht wurde.

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