Karambolage auf der A 100 in Berlin

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Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Montagvormittag gegen 10 Uhr auf der Stadtautobahn zwischen Sachsendamm und Alboinstraße sechs Menschen verletzt worden, davon drei schwer.

Der Styroporblock, der auf der Fahrbahn lag, ist ein Mal ein Meter groß und etwa 25 Zentimeter hoch.

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte zunächst ein 48-Jähriger mit seinem Auto abrupt gebremst, weil der Block einem Betonstück ähnelte. Auch hinter ihm fahrende Pkws, ein Honda, ein VW, ein Taxi und ein Renault, sollen daraufhin zum Stillstand gekommen sein. Ein 54-jähriger Fahrer eines Lkws mit Anhänger sei dann von einem hinter ihm fahrenden Müllfahrzeug auf die Autos geschoben worden sein.

Bei dem Unfall wurden neun Männer und eine Frau verletzt. Am Montag hatte die Polizei von sieben Verletzten gesprochen.

Fünf Verletzte kamen ins Krankenhaus und mussten zum Teil auf Intensivstationen versorgt werden. Weitere fünf Insassen wurden leicht verletzt. Sie wurden vor Ort und in Kliniken ambulant behandelt, oder wollten sich selbst in ärztliche Behandlung begeben. Der BSR-Fahrer wird mit einem Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus Berlin (UKB, Marzahn) geflogen.

Update 13:45 Uhr: Die A100 ist in Richtung Norden wieder freigegeben.

Die Gegenseite Richtung Neukölln blieb bis zum Abend wegen Bergungsarbeiten voll gesperrt. Die Polizei ermittelt nun, wie er auf die Autobahn gelangte.

Wer kann Angaben dazu machen, wie der Styroporblock auf die Autobahn gelangt ist?

- Wer hat möglicherweise gesehen, von welchem Fahrzeug der Styroporblock gefallen ist?

Wer ist gestern Vormittag selbst mit einem Fahrzeug dem Styroporblock ausgewichen?

Diese Styroporplatte verursachte den Unfall.

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